Über den Exzellenzcluster PMI

Immer mehr Menschen in Industrienationen leiden an chronischen Entzündungserkrankungen, wie zum Beispiel Morbus Crohn, Schuppenflechte, Diabetes oder Rheuma. Im Exzellenzcluster 2167 „Präzisionsmedizin für chronische Entzündungserkrankungen“ (PMI) arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen aus Medizin und Grundlagenwissenschaft interdisziplinär zusammen, um Diagnose, Behandlung und Prävention dieser Erkrankungen deutlich zu verbessern. Ihre Vision ist eine vollständige Kontrolle der Krankheiten – in jedem Stadium und so früh wie möglich.

 

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Mission

Die Mitglieder des Exzellenzclusters wollen eine Präzisionsmedizin für chronische Entzündungserkrankungen etablieren, die die individuelle Variabilität des Menschen und seiner Umwelt berücksichtigt. Im Zentrum stehen dabei klinische Studien und Translation: Die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung sollen möglichst schnell vom Labor ans Krankenbett übertragen werden.

Organisation

Rund 400 forschende Ärztinnen und Ärzte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete sind Mitglieder im Exzellenzcluster PMI. Sie wählen den Vorstand („Steering Committee“), das Entscheidungsgremium des Cluster. Dieser wird durch denwissenschaftlichen Beirat („Scientific Advisory Board“) unterstützt und beraten. Der Vorstand wählt außerdem dengeschäftsführenden Vorstand („Executive Group“).

 

 

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Gruppe
© Sascha Klahn

Gruppenphoto aufgenommen beim PMI-Retreat 2025 in Travemünde

Förderung

Der Exzellenzcluster Präzisionsmedizin für chronische Entzündungserkrankungen (PMI) startet 2026 in seine zweite Förderphase (2026–2032) und erhält damit bereits die vierte aufeinanderfolgende Förderung in der Entzündungsforschung. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern hat gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Förderung im Rahmen der Exzellenzstrategie bewilligt.

Der Cluster knüpft an den erfolgreichen Vorgänger „Inflammation at Interfaces“ (2007–2018) sowie an die erste PMI-Förderperiode (2019–2025) an. In dem interdisziplinären Verbund engagieren sich rund 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht Trägereinrichtungen.

Vorgängercluster

Die Arbeit von PMI baut auf den Erkenntnissen des Vorgängerclusters „Entzündungen an Grenzflächen/Inflammation at Interfaces“ auf, der bereits in zwei Förderperioden der vorangegangenen Exzellenzinitiative (2007-2018) erfolgreich war.

 

 

 

 

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