Chancengleichheit: Das Dorothea-Erxleben-Programm

Es ist erklärtes Ziel des Exzellenzclusters PMI, die Chancengleichheit von Frauen und Männern in Forschung und Klinik zu fördern.

Das Dorothea Erxleben-Programm für Gleichstellung umfasst eine Vielzahl von strukturellen Maßnahmen, die eine Gleichberechtigung auf allen Ebenen herstellen sollen. Dazu zählen unter anderem Mentoring, Überbrückungsfinanzierungen von hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen zwischen Förderprogrammen, Starthilfefonds nach der Elternzeit und das PMI Research Assistent System zur Unterstützung während Schwangerschaft oder Elternzeit. Hier können Promovierende, Postdocs oder Nachwuchsgruppenleiterinnen Mittel beantragen, um zum Beispiel eine Vertretung einzustellen, die die Gruppe übergangsweise leitet, oder um eine technische Assistenz für erforderliche Laborarbeiten zu finanzieren.

Dorothea-Erxleben-Award

Zur Förderung der Wissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der Entzündungsforschung vergibt der Exzellenzcluster PMI alle drei Jahre drei hochdotierte Dorothea-Erxleben-Forscherinnenpreise, einen zu 100.000 Euro und zwei zu 50.000 Euro. Die Preise werden ausschließlich an Wissenschaftlerinnen aus dem Cluster vergeben mit dem Ziel, deren exzellente Forschungstätigkeit zu unterstützen und damit auch ihre Qualifikation für weitere Förderanträge zu steigern. Benannt ist der Preis nach Dorothea Christiane Erxleben, die Mitte des 18. Jahrhunderts als erste Ärztin in Deutschland promovierte und in Quedlinburg als Ärztin praktizierte.

Die nächste Ausschreibung ist für 2020 vorgesehen.

Gleichstellungsbeauftragte der Trägerinstitutionen

Die Träger des Clusters setzen sich aktiv für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern ein. Anlaufstelle für die Belange der weiblichen Wissenschaftlerinnen sind die Gleichstellungsbeauftragten:

Zusätzlich zu den Cluster-eigenen Maßnahmen bieten die Universitäten und anderen Clusterstandorte verschiedene Gleichstellungsmaßnahmen an: