Mathilde Poyet und Mathieu Groussin Teil der „TIME100 Next 2026“-Liste
Einmal im Jahr veröffentlicht das renommierte amerikanische Magazin TIME seine „TIME 100“-Listen der weltweit einflussreichsten Persönlichkeiten. Im Jahr 2026 haben es Mathilde Poyet und Mathieu Groussin von CAU und UKSH auf die „TIME 100 Next“-Liste geschafft, die zukünftige Führungskräfte in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, darunter auch die Wissenschaft, würdigt.
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TIME 100 Next“-Liste würdigt die zukünftige Führungskräfte in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, darunter auch die Wissenschaft.
Einmal im Jahr veröffentlicht das renommierte amerikanische Magazin TIME seine „TIME 100“-Listen der weltweit einflussreichsten Persönlichkeiten. Im Jahr 2026 haben es Mathilde Poyet und Mathieu Groussin von CAU und UKSH auf die „TIME 100 Next“-Liste geschafft, die zukünftige Führungskräfte in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, darunter auch die Wissenschaft, würdigt.
„TIME 100 Next“ präsentiert einflussreiche Nachwuchstalente und ist eine wichtige internationale Anerkennung für aufstrebende Führungspersönlichkeiten, die wichtige Beiträge zur Gestaltung der Zukunft leisten. Die Auszeichnungen decken ein breites Spektrum gesellschaftlicher Bereiche ab, von Politik über Kunst und Unterhaltung bis hin zur Wissenschaft. Poyet und Groussin werden für ihre kontinuierlichen Bemühungen zum Erhalt der globalen mikrobiellen Vielfalt geehrt, insbesondere ihre Initiative der Global Microbiome Conservancy (GMbC).
In den letzten zehn Jahren haben sie gemeinsam mit lokalen Forschenden und Gemeinschaften Mikrobiomproben von mehr als 2.000 Menschen aus mehr als 70 Gemeinschaften in Amerika, Afrika, Asien und Europa gesammelt. Daraus haben sie über 10.000 Bakterienstämme aus mehr als 450 Artengruppen kultiviert und sequenziert, darunter auch einige, von denen man lange Zeit annahm, dass sie im Labor nicht gezüchtet werden könnten. Die GMbC-Sammlung steht Forschenden weltweit zur Verfügung.
Die Arbeiten von Poyet und Groussin zeigen, dass das Darmmikrobiom unter dem Einfluss der Industrialisierung an Vielfalt verliert und dass sich die bakteriellen Genome selbst an den Lebensstil ihrer Wirte anpassen. In Kiel beschäftigen sie sich die beiden mit der Frage, was diese Veränderungen für das Immunsystem und die Gesundheit – einschließlich chronischer Entzündungen – bedeuten.
Herzlichen Glückwunsch an Mathilde und Mathieu zu dieser internationalen Anerkennung ihrer Arbeit!
Interesse geweckt?
Hier gibt es weitere Informationen:
time.com/collection/time100-next/2026
time.com/collection/time100-next/2026/mathilde-poyet-and-mathieu-groussin
Über den Exzellenzcluster PMI
Der Exzellenzcluster „Präzisionsmedizin für chronische Entzündungserkrankungen / Precision Medicine in Chronic Inflammation“ (PMI) startet 2026 in seine zweite Förderphase (2026–2032) und erhält damit bereits die vierte aufeinanderfolgende Förderung in der Entzündungsforschung. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern hat gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Förderung im Rahmen der Exzellenzstrategie bewilligt.
Der Cluster knüpft an den erfolgreichen Vorgänger „Inflammation at Interfaces“ (2007–2018) sowie an die erste PMI-Förderperiode (2019–2025) an. In dem interdisziplinären Verbund engagieren sich rund 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht Trägereinrichtungen: die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Universität zu Lübeck, das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, das Forschungszentrum Borstel – Leibniz Lungenzentrum, die Muthesius Kunsthochschule, das Kiel Institut für Weltwirtschaft, das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik sowie das Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie.
Pressekontakt:
Exzellenzcluster PMI
Wissenschaftliche Geschäftsstelle
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+49 431 880-4850
spetermann@uv.uni-kiel.de