Wie lassen sich vielversprechende Forschungsergebnisse näher an die Patientenversorgung bringen?

Koordinator*innen: K. Aden (CAU), H. Graßhoff (UzL), F. Tran (CAU)

Ein zentrales Ziel von PMI ist es, Forschungsergebnisse in eine verbesserte Diagnostik und Behandlung zu überführen. Der Clinical Demonstrator schafft einen gemeinsamen Rahmen, um diagnostische Verfahren und therapeutische Konzepte, die innerhalb von PMI entwickelt werden, in klinischen Proof-of-Concept-Studien in der Dermatologie, Gastroenterologie, Pneumologie und Rheumatologie zu untersuchen.

Im Mittelpunkt steht ein hochauflösendes longitudinales Phänotypisieren: Klinische Informationen, biologische Proben und molekulare Daten werden wiederholt über längere Zeiträume erhoben. So lässt sich untersuchen, wie unterschiedlich sich das Ansprechen auf eine Behandlung und der Krankheitsverlauf bei einzelnen Patientinnen und Patienten über die Zeit entwickeln. Durch die Verknüpfung von Daten aus der klinischen Routineversorgung und der Forschung geht der Clinical Demonstrator über eine statische Beschreibung von Krankheitsphänotypen hinaus. Stattdessen können individuelle Krankheits- und Behandlungsverläufe über die Zeit erfasst und Patientinnen und Patienten präziser charakterisiert und stratifiziert werden.

Die dabei entstehenden longitudinalen Daten und Bioproben bilden eine gemeinsame Ressource für Forschende in PMI, um Biomarker zu identifizieren und zu validieren sowie neue Ansätze der Präzisionsmedizin zu entwickeln.

Auf diese Weise verbindet der Clinical Demonstrator Forschung und klinische Anwendung und trägt dazu bei, diagnostische und therapeutische Strategien zu entwickeln, die gezielter auf einzelne Patientinnen und Patienten zugeschnitten werden können.